Uckermark: Radweg Berlin – Usedom

Die Uckermark muss man einfach per Rad erkunden. Das geht von Berlin aus auch für einen Tag, am besten aber den Radweg Berlin -Usedom ausprobieren. Es sind kaum Menschen unterwegs und ihr könnt auch einzelne Etappen variieren. Infos zur Streckenplanung und Übernachtungstipps findet ihr hier.

Wir sind bis Anklam mit dem Zug und dann zunächst über Bugewitz nach Usedom geradelt. Übergesetzt wurde per Personenfähre in Karnin. Nach drei Tagen auf der Halbinsel ging es dann von Ueckermünde los Richtung Berlin.
Am Unteruckersee südlich von Prenzlau kann man leider nicht mehr in der Berlin-Usedom-Box übernachten, schade! Ein Stück weiter in Seehausen gibt es Alternativen im Seehotel Huberhof (teuer, aber schön) und in der Pension am Gutshof (preiswert). Der Campingplatz am Oberuckersee ist entspannt, man kann Boote mieten (ein See ohne Motorboote!)

Beim NABU-Infozentrum Blumberger Mühle liegt gleich Gut Kerkow, der Abstecher lohnt, zumindest wenn man gute Steaks schätzt. Neben Hofladen und Restaurant gibt es auch Zimmer im Gutshaus zu mieten. Vorsicht: Der Hahn ist früh wach!
Weiter geht der Radweg an der westlichen Seite des Werbellinsees, aber über Brodowin (hier kommt meine Ökokiste her) und Chorin ist es eigentlich schöner.

Fast immer kann man an irgendeinem Regionalbahnhof die Tour beginnen, beenden oder auch mal abkürzen. Um Pasewalk ist es nämlich nicht so dolle, man fährt kilometerweit an einem Armeegebiet vorbei.

Eine ausführliche Beschreibung des Radweges von Berlin aus findet ihr im Blog Kleine Fluchten.

Ach ja, wer von Prenzlau lieber Richtung Feldberger Seen radeln möchte, sollte unbedingt in Parmen im Kräutercafe halt machen, Lavendeltorte bestellen und den Blick in die weite Landschaft genießen.