Korsika

Die Camping-Insel schlechthin! Wunderschöne Küsten, Gebirge und atemberaubende Ausblicke….schwimmen, wandern, tauchen, surfen, bergsteigen, canyoning…vieles ist möglich. Und sehr schöne kleine Campingplätze. In der Hauptsaison wird es dort eng; empfehlenswert sind der Juni und September. Gott sei Dank verschieben sich ja die Schulferien immer mal wieder.

Warum manche Leute die ganze Zeit an der flachen Ostküste kleben, ist mir immer unverständlich geblieben, außer sie sind die absoluten Austernesser 😉
Eine Umrundung, so ihr die Zeit von mindestens zwei Wochen habt, bietet alles: die rauhe Westküste mit hohen Wellen, tolle Flußtäler mit wunderschönen Badebecken, viele Möglichkeiten zum Wandern in den Bergen – zum Beispiel im Restonica-Tal, schöne kleine festungsartige Städte, in denen man zudem lecker essen kann und eben die langen Strände an der Ostküste.

Hinfliegen geht, aber mit der ganzen Campingausrüstung wird das ein teures Vergnügen. Mit dem Auto gibt es schöne Zwischenstopps in Österreich oder der Schweiz. Zu empfehlen ist auf jeden Fall eine Nachtfähre ab Savona oder Livorno, wir sind bisher immer mit Corsica-Ferries gefahren. 2012 sind wir so gut durchgerutscht über den Brenner, dass wir noch in Lucca Kaffee trinken waren, bevor es abends in Livorno auf die Fähre ging.

Die Kabinen kosten kein Vermögen und nichts ist blöder, als frühmorgens seinen ganzen Kram auf einem teuren Platz an der italienischen Küste zu packen, um dann zur Fähre zu hetzen. Wer wegen eines Kleinkindes um 6 Uhr morgens eh wach ist, kann natürlich ruhig diese Variante wählen.

Den ultmativen Reiseführer Paradisu gibt es online und als App von Martin Lendi. Dort auch diverse Campingplätze mitausführlichen  Bewertungen von Gästen

Und hier meine Empfehlungen für die Campingplätze (verlinkt zu Paradisu oder direkt zur Website):

Lieblingsplatz seit über 15 Jahren:
Camping Calamar, halbe Stunde südlich von Bastia, total preiswert, direkt am Meer und wunderschöner Olivenhain

und auch bezaubernd: Camping Rosmarinu im Solenzara Tal, phantastische und nicht kalte Badebecken

Camping Olva bei Sartene, mit dem Auto ist man in 20 min am Meer, Pool, Randplätze mit Blick auf die Landschaft

Camping  U Sognu am Rand von Corte, es gibt Holzofenpizza, süße Katzen und ein nettes Cafe

Camping Tuani* (Restonicatal), bei Corte, da war ich nie, sah aber sehr schön aus