ans Meer,  in den Westen

Segeln nach New York

Wer fliegt schon noch nach New York? Frau segelt einfach dahin, und zwar von Miami an der Atlantikküste gen Norden. 1000 Seemeilen in 14 Tagen erfordern diverse nächtliche Segeltörns; es ist mal sehr warm, mal sehr kalt und die Aussendusche lockt im April nicht wirklich :-). Wer wie ich an der Ostsee aufgewachsen ist, lässt sich davon nicht abschrecken.
Interessante Stops sind etwa Charleston in South Carolina oder Wilmington bzw. Wrightsville Beach in North Carolina. Gut ankern lässt es sich am Cape Lookout mit schönem Strand und Fischerbooten vor dem Leuchturm. Und dann kommt das Ziel: vorbei segeln an der Freiheitsstatue und Ellis Island. Im April auch als einziges Segelboot zwischen den Staten Island Ferries. Und bei schlechtestem Wetter ever!

Wo findet mensch solche Mitsegelbörsen? Entweder ihr schaut auf Gosailing oder HandgegenKoje; auf FB gibt es zudem diverse Gruppen wie die Mitsegelbörse, Mitsegeln und sogar Mitsegeln auf Traditionsschiffen. Die Kosten sind unterschiedlich, es hängt von euren Segelkenntnissen ab und ob es eher ein privates Angebot oder mehr ein kommerzielles ist. Oft werden Leute zur Unterstützung von Überführungen gesucht, diese bezahlen dann in der Regel nur die Bordkasse (also die Lebensmittel). Unser Skipper Martin ist mit seinem Katamaran zu finden unter www.Wildtoo.eu und hat die absolute Ruhe weg. Mit ihm könnt ihr euch über den Atlantik trauen, wenn das tatsächlich euer Wunsch ist 🙂 Er ist auch Bergsteiger…. gut, wenn man mal auf den Mast klettern muss.

Und wenn grad kein Segel gehisst werden muss, kein Kochen oder Abwasch ansteht und keine hohen Wellen nerven…… dann bleibt genug Zeit, um aus dem alten Kite des Skippers eine neue Tasche zu entwerfen und schon mal anzufangen diese zu nähen.
Am Ziel gibt es dann vieles zu entdecken, hier meine New York Tipps vom letzten Trip. Als Unterkunft kann ich in Tribeca, also in Lower Manhattan, das Walker Hotel Tribeca empfehlen.

Und warum mag ich dieses Land so? Kann ich euch erklären: