ans Meer,  in den Westen,  in die Berge

Olympic Peninsula

Ganz zum Schluss ging es in den USA noch mal dorthin, wo alles einmal vor 22 Jahren begann….mit meiner Begeisterung für die beeindruckende Natur dieses Landes. Von Seattle mit seinen tollen Markständen wie dem Pike Place Fish Market am Farmers Market ging es per Fähre erstmal nach Vashon Island. Auf dieser Insel mit Blick auf den Mont Rainier könnt ihr in Jacqui‘s entzückendem Inn einen guten Stop einlegen. An der Terrasse oder dem Steg an einer Meeresbucht schwimmt mit etwas Glück ein Seehund vorbei, er heißt Sunshine. Jacqui hat auch Kanus und ein SUP.

Im Olympic Nationalpark gibt es den berühmten nordischen Regenwald. Er ist undurchdringlich und nur auf den Pfaden begehbar. Natürlich gibt es einige Campingplätze. Sehr schön ist – gefühlt am Ende der Welt – der Ozette Loop in Nähe des Pazifiks. Direkt daneben liegt das Lost Resort, ein kleiner privater Campingplatz mit Hütten, der über den Luxus von Duschen, WLAN und einen kleinen Laden verfügt, wo ihr sogar Frühstück und Pizza bekommt. Von hier aus seid ihr in einer Stunde über Holzstege am Pazifik, ihr könnt auch quasi ein Dreieck wandern. Direkt an der Küste liegen weiter südlich

In Forks hat Beachcomber John ein kleines privates Museum eingerichtet. Er hat einfach alles gefunden, inklusive Ambra, ……und ….Vieles kommt natürlich von Japan rüber getrieben, weiter unten seht ihr einige Fotos.

Die Strände am Pazifik sind einfach unglaublich, da kommt der Weststrand am Darss leider nicht mit. Die Mengen an Treibholz sind unendlich und durch die Gezeiten sind die Strände zeitweise extrem breit. Direkt am Meer liegt der Kalaloch Campingplatz. In der Nähe von Ruby Beach an der Westküste könnt ihr bei Lavida einer ihrer Hütten im Wald mieten. Und Wald heißt hier auch Wald. Und aufpassen, manchmal kreuzt ein Bär den Weg. Aber wenn man im Auto sitzt, zählt das nicht als Bären-Begegnung, sagen die Einheimischen. Ich war trotzdem ganz froh 🙂

Südlich der Olympic Peninsula liegen die Berge der Cascade Range. Hier führt auch der legendäre PCT lang. Ich bin ihn dann in Oregon einige Kilometer gewandert. Mitten im dichten Wald an Rhododendren vorbei ist natürlich schöner als durch Halbwüste oder Schneefelder. Die letzte Nacht war ich ganz traditionell noch mal zelten, aber davor habe ich eine Nacht in der legendären Timberline Lodge übernachtet. Für Wanderlustige: „The Wild“ von Cheryl Strayed.
Aber was hat es mit der Timberline Lodge auf sich?

Und hier noch ein paar Fotos vom Strandgut….