ans Meer,  in den Süden

Insel Hvar

Die Lavendelinsel…..gesehen haben wir zwar keinen, die Felder sollen mehr oben in den Bergen sein, aber an jeder Ecke gibt es Lavendelöl, Lavendelsäckchen und Lavendelseife. Also wird er wohl tatsächlich hier wachsen. Vom Fährhafen Sucurai geht es eine kurvenreiche enge Straße die Insel entlang, nur wenige Dörfer tauchen auf, auch Menschen sieht man kaum. Am anderen Ende etwas mehr Leben. Das kleine alte Städtchen ( wohl eines der ältesten in Europa) mit dem bezeichnenden Namen Starigrad schläft am Nachmittag, also erstmal nix mit den empfohlenen frittierten Feigen im Eremitaz. Aber bezaubernd sind die Gassen des kleinen Örtchens auf jeden Fall.

Etwas mehr Leben dann am frühen Abend in Hvar. Kleine Lädchen, Bars und Restaurants am Kai, ältere Herrschaften, die mit Engelsgeduld in ihren Booten Fischernetze pulen. Und Lavendelstände…..mehr Postkartenidylle geht nicht.

Ein Ort weiter befindet sich Milna; es gibt ein paar Restaurants wie das Kod Barba Bozjeg direkt am Wasser oder das Lambik direkt unter Olivenbäumen, einige Bars, eine Bäckerei, ein winziges Lädchen und einen ziemlich leeren Campingplatz. Wir haben die Holzhütte ganz hinten gemietet, direkt daneben eine kleine Kapelle. Jeden Morgen ein anderer Blick über die Bucht, welches Segelschiff oder Katamaran heute Nacht geankert hat. Beim tiefenentspannten Besitzer könnt ihr auch Kajaks mieten und Olivenöl kaufen.
Es gibt mehrere Badebuchten, die eine mit Schirmen, die eine etwas weiter weg und dafür ganz einsam und die gleich neben dem Zeltplatz mit dem Restaurant Mala Milna. Das Lokal hat eine so lauschige Terrasse, dass wir hier eigentlich andauernd einkehren müssten um alles mal zu kosten.

Nur Fisch kaufen ist schwierig, jeder auf der Insel habt wahrscheinlich einen fischenden Nachbarn. Der Tommy Supermarkt in Starigrad rettet einen, dort gibt es einen sehr gut sortierten Fischstand. Ach ja, Obst und Gemüse wie in ganz Kroatien immer an den Ständen kaufen, entweder auf dem Markt oder direkt an der Straße.

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