ans Meer,  in den Süden,  in Städte

Leeres Venedig

Letztes Jahr war es ja schon sehr schön in der Lagunenstadt – Blogartikel Venedig, aber ohne Touristen ist es natürlich noch schöner! Selbst der Markusplatz findet Gnade unter den Augen der Reisenden …..Diesmal Anreise mit dem Volvo – soviel Süden hat er sich wohl auch nicht träumen lassen – und Camping auf dem kleinen familiären Agricampeggio Al Batèo.
Mit dem Vaporetto und den üblichen Tagestickets könnt ihr dann überall hin fahren, wohin ihr Lust habt, etwa ins beschauliche Murano oder die gefühlte Garteninsel Burano.

Wie immer bin ich erst etwas in Arsenale rumgelaufen ( auch wenn die diesjährige Architektur-Biennale nun erst Mai 2021 anfängt); auf Campari-Spritz und sehr leckere Fisch-Teilchen könnt ihr im Salvmeria in der Via Garibaldi einkehren. Ich habe zum Teil nicht verstanden, was es war, aber es war sehr lecker. Es gibt natürlich auch andere Häppchen 😉

Die Aussicht von San Giorgio Maggiore ist wirklich atemberaubend, kostet aber inzwischen 6 €. Aber was soll’s, dafür sind die Getränke in der Stadt immer noch günstig.
Diesmal bin ich viel auf Guidecca rumgeschlendert. Die in einem schönen alten Palazzo gelegene Fotogalerie Treoci hat wie viele andere Museen coronabedingt im Juni zwar noch gar nicht bzw. nur an Wochenenden auf, aber ohne Amerikaner, Asiaten und Kreuzfahrtschiffe kommt einem die Stadt wie in den 50ern vor – und das ist sehr reizvoll. Man wird stets italienisch angesprochen und jeder freut sich über die Touristin aus Berlin. Muss reisen im letzten Jahrhundert schön gewesen sein. Auf der Insel gibt es diverse kleine Werkstätten, insbesondere auf Boote und Schiffe spezialisiert. Auf einem Schiff an der Marina kann übernachtet werden.

Wenn man dann auf Guidecca am Kai In der Höhe der Vaporetto-Station Palanca in der Osteria Da Moro mit Blick auf Dorsoduro das Licht und die Farben in sich aufnimmt – das blaugrüne Wasser, der blaue Himmel und dazwischen die Linie der Häuser und Kirchen in allen Ocker- und Rottönen, die es gibt…… ja dann ist man froh, dass man einen weiteren Campari-Spritz bestellen kann, denn ohne würde man dies alles gar nicht aushalten vor Glück 🙂

Wo denn nun hin in Venedig?

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