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Tirana

Diese Stadt ist alles gleichzeitig: modern und laut, verträumt und mit dunkler Geschichte durchsetzt, schattig unter Bäumen und voller Hitze auf dem Sheshi Skenderbej Platz. Mit Eri von TiranaFreeTour erhält man einen ersten Eindruck von einem Land, welches immer noch so unbekannt ist, dass die Medien es lieber in Klischees packen. Hier spürt man den Rand von Europa. Albanien war lange unter byzantinischer und ottomanischer Herrschaft; hier stehen Kirchen neben Moscheen. Wer mehr über das dunkelste Kapitel wissen möchte, kann die zwei Bunker besuchen oder das Museum of Leaves. Auch das Stadthaus vom Diktator Honxha im ehemals abgeriegelten Stadtteil Blloku ist noch da.

Cafés gibt es hier wie Sand am Meer, die meisten sehr modern. Aber wenn ihr es alternativer haben wollt, dann sucht euch ein Plätzchen im Komiteti. Essen könnt ihr in diversen kleinen Lokalen rund um den Bazar östlich von der Oper. Wer es stilvoller möchte, findet in der alten Burg die eher schicken Restaurants. Fühlt sich an wie in den Hackeschen Höfen, aber im Tartuf Shop ist es wirklich sehr lecker…….also wenn ihr Trüffel mögt.

Hotels sind ebenfalls an jeder Ecke. Zentral liegen das Backpacker Hostel oder das InCenter Hotel. Es gibt übrigens keinen zentralen Busbahnhof, aber mittels Taxi erreicht man problemlos alle Abfahrtsstationen. Wer Tirana mag, wird auch Bukarest auch lieben. Der Balkan ist wirklich schön zum Reisen und versperrt sich unseren ständigen Erwartungen. Ich kann nur sagen, fahrt selbst hin und schaut es euch an!

Und wie muss man sich das Leben in Albanien vor 1991 vorstellen?