Gärten Muldetal
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Gärten in Sachsen

Zum Aufwärmen der großen Reise ging es zunächst nach Sachsen. Beim Tag der offenen Gartenpforte kann man wildromantische, versteckte und inspirierende Orte im Muldental entdecken. Ein klassizistisches Kleinod ist zum Beispiel das Göschenhaus. Bei dem Verleger Georg Joachim Göschen arbeitete der legendäre Johann Gottfried Seume, der sich 1802 zu Fuß nach Syrakus auf Sizilien aufmachte.
In Kössern bei Grimma liegt das frisch renovierte Rittergut Kössern inklusive Café, Hofladen und Garten mit Weitblick über die Mulde. Hier laden Liegestühle ein, unter Weinreben in die Landschaft zu schauen. Und der Pfarrgarten in Großbardau zeigt, was frau aus einem Stück Wiese zaubern kann….

Einkehren geht auch in der Schänke des ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Nimbschen; hier lebt Katharina von Bora, ehe sie ihr Ehegelübde an den Nagel hängte und sich zu Luther nach Wittenberg aufmachte. Sie scheint auch eine ziemlich taffe Ehefrau gewesen zu sein, aber das ist eine andere Geschichte. Inzwischen ist das Kloster ein Hotel, heiraten könnt ihr dort auch inzwischen ;-))), das haben sich die Nonnen wohl nicht träumen lassen.

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