in den Süden

Khao Sok Nationalpark

Die Anreise ist nichts für Ungeduldige, lohnt aber sehr. Von Surathani, wo ihr auch per PhantipTravel zu den Inseln im thailändischen Golf kommt, geht es einige Stunden gen Westen in das Khao Sok Village. Wenn ihr in den Bungalows der Khao Sok Riverside Cottages (mit Schaukeln direkt am Fluss) oder in den Baumhäusern des Baan Khaosok Resort übernachtet, seid ihr eigentlich schon mitten im Regenwald. Der Ort grenzt an den Khao Sok Nationalpark und dieser besteht letztlich aus einem riesigen gestauten Seengebiet – dem Cheow Lan Lake.

Hier leben wilde Asiatische Elefanten, von denen es in Thailand noch ungefähr 3000 gibt. Diese benutzen natürlich nicht die offiziellen Wanderwege, sondern schlagen sich ihre eigenen Schneisen. Und natürlich fehlen die kleinen Affen nicht. Wenn ich es richtig gesehen habe, sind es Makaken.
Organisierte Touren in den Park könnt ihr überall direkt in den Guesthouses oder etwa über Khaosoklake buchen. Wenn man das Pier und damit den einen Eingang zum Nationalpark endlich erreicht kann, geht es per Longtailboot aufs Wasser. Kapitäne sind hier übrigens öfter auch Frauen.

Die Landschaft ist wunderschön – riesige Felswände, die senkrecht aus dem Meer ragen und üppig grün sind. Natürlich unzählige einzel stehende Felsbrocken; nach einigen Kilometern würde ich allein nie wieder zurück zum Pier finden. Unser Guide war selbst ganz aufgeregt, da es seine erste Tour nach zwei Jahren war.

Übernachten in schwimmenden Bootshäusern

Und dann kommt der schönste Teil – ihr übernachtet auf schwimmenden Bootshäusern. Es versteht sich von selbst, das der Komfort eher einfach ist :-)). Besonders schön gelegen sind das Saichol und das Rainforestcamp, etwas schicker das Panvaree. Aber wie heißt es so schön? Lage, Lage, Lage…..
Ihr könnt Kajaks benutzen und selbst auf Erkundungstour gehen, schwimmen oder einfach auf dem Steg sitzen.
In die Touren eingebettet sind noch einfache Wanderungen, zum Beispiel zu einer sehr besonderen Tropfsteinhöhle – der Coral cave. Die letzten Meter dorthin geht es per Bamboo Floß. Die Guides haben dann auch einen Blick für die eher unscheinbaren Tierchen, etwa die entzückenden Vogelspinnen. Und Achtung: Blutegel mögen auch Touristen. „African Queen“ Feeling gibt es also gratis dazu!

Wer in Surathani übernachten will oder muss, ist übrigens im Fahrrad-Hostel BluMonkey sehr gut aufgehoben. Gegenüber gibt es diverse gute Garküchen.