in den Süden,  in die Berge

Wachau

Auf dem Weg in den Süden habe ich eine alte Freundin besucht, die inzwischen in der Wachau lebt. Das gehört zu Niederösterreich ( ich dachte immer, das ist das Gleiche wie etwa Oberbayern, aber es ist tatsächlich eines der Bundesländer so wie Tirol oder die Steiermark). Hier fließt die Donau und es gibt Weinberge, so lange ihr schauen könnt. Immer schön gekrönt von alten Burgen, Stiften wie dem Benediktinerkloster Melk oder Göttweig oder halt Ruinen. Und dies ist alles erfahrbar auf dem Donau-Radweg.
Neben Brücken könnt ihr auch mit Autofähren übersetzen, einkehren kann man im Klosterhof Spitz oder im Strandcafe in Dürnstein. Und Heurige, wo die Winzer selbst ausschenken, findet man ohne Ende. Diese sind natürlich eher über das Wochenende offen. Zum Weinkaufen empfiehlt die Freundin Weine vom Weingut Petra Unger, welches Mitglied eines Portals von Winzerinnen ist, welches ich natürlich hier nicht unerwähnt lassen möchte: 11 Frauen und ihre Weine.

Campen könnt ihr zum Beispiel in Rossatz (hach, die Website ist ein Träumchen) direkt an der Donau. Die ganzen Obstbäume in der Wachau tragen übrigens keine Äpfel oder Birnen, sondern …Marillen! Frische Marillen (ab Juni), Marillenmarmelade und Marillengeist gibt es quasi an jeder Ecke, letzterer direkt in der Destillerie Bailoni (mit vielen Rezepten für Cocktails und Speisen :-)) in Krems.

Es gibt eine interessante Reisebeschreibung, unter anderem entlang der Donau, aus den 30er Jahren:

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